Best Practice: Reden, die inspirieren

Gute Redner und Rednerinnen gab es in allen Jahrhunderten. Vergangenheit und Gegenwart sind voller großartiger Beispiele. Persönlichkeiten, die mit ihren Worten Menschen zu berühren vermochten. Die Rhetorik ist ein altes Handwerk. Bereits in der griechischen Antike war sie als Disziplin bekannt – Was nicht weiter Wunder nimmt, denn immerhin liegen dort die Wurzeln der modernen Demokratie. Wer Menschen bewegen möchte, der muss Gehör finden. Wer gehört werden will, der muss redend können. Reden kann schließlich jeder, Wirken muss gelernt sein! Diese Rubrik möchte daher ein Schlaglicht auf diese Redner und Rednerinnen werfen, die uns zum Vorbild dienen können.

Heute: Dananjaya Hettiarachi. Der Gewinner des Toastmaster-International Contests 2014.

Der Mann mit dem im ersten Augenblick schwer auszusprechenden Namen beeindruckte unser langjähriges Power Speaker-Mitglied Andreas Becker-Raders auf Anhieb. Nachgefragt, erklärt er, was ihn an der Rede so sehr begeistert:

„Der Mann hat zum einen eine tolle Ausstrahlung. Zum anderen ist in diesen sieben Minuten alles drin, was eine tolle Rede ausmacht. Der Zuschauer wird hinab geführt in die Traurigkeit – und im nächsten Moment bricht er in Lachen aus. Thematisch ist es eine klassische Heldenreise vom Knast zum Champion. Die Botschaft dahinter ist, dass es vor allem andere Menschen waren, die ihm immer wieder aufgeholfen haben. Toastmasters war für Dananjaya Hettarachi ein wichtiger Baustein dorthin zu kommen, wo er heute ist. Und wenn man bedenkt, dass er Stehgreifreden hasste, ist er dafür ganz schön weit gekommen. Das zeigt ganz klar das Entwicklungspotential auf.“


Best Practice: Redner, die inspirieren_Dananjaya Hettiarachi

Andreas Becker